Erleben Sie die Geschichte des SC "Eibsee" Grainau von der Gründung bis heute
Der Skiclub Grainau wurde am 27. Januar 1924 gegründet und organisierte Abfahrtsläufe, Langläufe und Skispringen. In den Jahren 1924 und 1925 wurde die Schanzenanlage 'Feldschanze' errichtet. Der Skiclub wurde möglicherweise 1938 aufgelöst.
Die ersten Eissportaktivitäten in Grainau wurden mit der Gründung des Sportvereins Grainau gesetzt. In dem neu erbauten Schwimmbad konnten die ersten Eissportarten, vor allem von der eishockeyspielenden Jugend, betrieben werden. Hierzu erhielten die Buben die erste Ausrüstung vom SC Riessersee.
Am 27. Juli 1946 wurde der Skiclub Grainau mit 40 Gründungsmitgliedern neu gegründet. Jakob Schönach jun. wurde zum 1. Vorstand gewählt. Am 17. März fand der erste Abfahrtslauf mit 57 Teilnehmern statt und die Militärregierung erlaubte am 24. April die Vereinstätigkeit.
Nach dem II. Weltkrieg wurden die ersten Eissportaktivitäten wieder als Untergliederung im Skiclub aufgenommen. Aufgrund von finanziellen Missstimmungen trennten sich die eisporttreibenden Mitglieder vom Skiclub und gründeten einen eigenen Eissportverein Grainau.
Mit Beginn der Wintersaison 1948/49 wurde der Eishockeyspielbetrieb im neu gegründeten Eissportverein Grainau aufgenommen und die ersten Spielerpässe des Bayerischen Eissportverbandes wurden ausgestellt.
Am 21. Februar 1948 wurde der Skiclub in Sportclub Grainau umbenannt. Die Eissportabteilung wurde am 4. März gegründet. Am 8. August kam es zur Spaltung des Sportclubs und zur Gründung eines Eislaufvereins Grainau.
Am 6. Dezember 1950 kam es zum Zusammenschluss des Sportclubs und des Eislaufvereins. Georg Bauer wurde 1. Vorstand, Dr. Hans Ollendorf Abteilungsleiter Ski.
02. Dezember 1953 Treffen der Vorstandschaften des Sport-Clubs (Skisport) sowie der mehr oder weniger selbständigen Abteilungen Eisstock und Eishockey des Eissport-Vereins in der Schwimmbad-Gaststätte. Aufgrund der stattgefundenen Diskussion kam man überein, dass der neue Verein die Bezeichung Sportclub Grainau erhalten soll. 06. Dezember 1953 Gründungsversammlung unter Anwesenheit von 52 Personen im Gasthof Höhenrain. Es werden drei Abteilungen gebildet Eisstock - Eishockey - Skisport


Treffen der Vorstandschaften des Sport-Clubs (Skisport) und der Abteilungen Eisstock und Eishockey. Es wurde beschlossen, den neuen Verein 'Sportclub Grainau' zu nennen.
Die Gründung des Sportclubs Eibsee-Grainau, welcher eine Fußballabteilung aufnimmt.
Gründungsversammlung mit 52 Teilnehmern im Gasthof Höhenrain, Bildung von drei Abteilungen: Eisstock, Eishockey, Skisport.
Der Zusammenschluss des Sportclubs und des Eissportvereins zum Sportclub Grainau führte zu einem geregelten Spiel- und Sportbetrieb, insbesondere im Eishockey und Eisstock.
Mai 1954 Gründung einer Fußballabteilung. Erstes Verbandsspiel im September 1954.

Das erste Fußballspiel unter dem Namen “SC Grainau” fand am 05. September statt: SC Grainau gegen 1. FC Garmisch-Partenkirchen Res. mit einem 7:3 Sieg.
Der erste Sportlerball des Vereins wird veranstaltet und markiert den Beginn einer Tradition, die bis heute fortgeführt wird.
Die Eishockeymannschaft erhält Meisterschaftsnadeln für den Aufstieg in die Landesliga, was einen sportlichen Erfolg des Vereins darstellt.
Erste Erweiterung des Vereins durch die Gründung einer Fußballabteilung, was neue sportliche Möglichkeiten eröffnet.
Die erste Mitgliederjahresversammlung findet statt und eine Vereinssatzung wird beschlossen.
Die Fußballabteilung nimmt ihr erstes Verbandsspiel auf, was den sportlichen Wettbewerb im neuen Bereich symbolisiert.
Die erste Clubmeisterschaft im Eisstockschießen gewann die Moarschaft Hans Diepold - Ernst Mehl - Sebastian Ostler - Martin Reiser. Die Eishockeymannschaft trat in der Bezirksliga an und wurde bei 12 Spielen gleich Gruppensieger.
Im Jahr 1954 wurde das Standardabzeichen 'Riffeladler' eingeführt. Der erste Standardlauf fand am 14. Februar mit 46 Teilnehmern statt. Karl Buchwieser jun. erzielte die Bestzeit.
Unter der Leitung von Franz Pichl wird eine Jugendmannschaft gegründet.
Eine Schülermannschaft wird gegründet, unterstützt von Hugo Janke und Willy Tietz. Der Grainauer Platz wird mit Mitteln des Fußball-Toto renoviert.
Eine Nikolausfeier wird veranstaltet, um die Mitglieder um die Weihnachtszeit zu versammeln.
Martin Schuster wird neuer Jugendleiter der Fußballabteilung.
02. Juli 1958 Umbenennung des Vereins in Sportclub Eibsee-Grainau
Der Verein wurde umbenannt, was eine Neuausrichtung und Breiterung des sportlichen Angebots andeutet.
Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt die Umbenennung des Vereins, was eine wichtige Identitätsänderung darstellt.
Das 100. Fußballspiel der 1. Mannschaft wird mit 6:3 gegen SV Bernried gewonnen. Der Vereinsname wird in Sportclub Eibsee-Grainau umbenannt.
Mit Rang 5 wird der bisher beste Tabellenplatz in der C-Klasse, Gruppe Weilheim erreicht. Der Verein beteiligt sich am Verbandsspielbetrieb mit Schüler- und Jugendmannschaften.
Am 20. Januar schoss Josef Reiser für die Eishockeymannschaft das 500. Tor im Spiel gegen den TSV Peißenberg.
Die 1. Mannschaft nimmt erstmalig an der DFB-Pokalrunde teil und besiegt den FC Mittenwald mit 5:1.
In Grainau findet erstmals ein Fußballjugendturnier statt, das der PSV Augsburg gewinnt.
Das Vereinsjubiläum wird mit einem Fußballturnier der Senioren gefeiert, was den Zusammenhalt und den Erfolg der letzten Jahre symbolisiert.
Ein Fußballturnier wird zur Feier des zehnjährigen Bestehens veranstaltet.
Die erste Verleihung der Clubnadel an verdiente Mitglieder findet statt, um die Ehrung und Motivation zu fördern.
Herbst 1967 Freiwilliger Arbeitseinsatz vieler Mitglieder bei der Abholzung der neuen Riffelriß-Skiabfahrt an 6 Samstagen.
Freiwilliger Arbeitseinsatz zur Abholzung der neuen Riffelriß-Skiabfahrt durch viele Mitglieder des Vereins.
Die Eishockeymannschaft gewann den Zugspitzpokal in Ehrwald, was die hervorragende Form der Mannschaft belegte.
Der Verein wird offiziell ins Vereinsregister eingetragen, was rechtliche und administrative Bedeutung hat.
Die goldene Clubnadel wird erstmalig vergeben, ein Zeichen für langjährige Treue und Engagement im Verein.
Start des Übungsbetriebs in der neu gebauten Schulturnhalle für alle Altersgruppen, was die Trainingsmöglichkeiten erweitert.
Der Spielführer der 1. Mannschaft verunglückt tödlich bei einem Lawinenabgang.
13. Mai 1972 Beginn des Sportplatzbaues in Eigenregie des Sportclubs im Rosenthal (heute Lärchwaldstraße 16). 25. August 1974 Einweihung des neuen Sportplatzes nach mehr als 10.200 freiwilligen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder.


Das neue Frei- und Hallenbad in Grainau wurde eröffnet, wobei ein von Kindern und Jugendlichen vorgeführter “Bilderreigen” stattfand. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära für den Schwimmsport im Verein.
Eröffnung eines neuen Hallenbades mit Aufführung durch die Synchron-Schwimmgruppe unter Anny Küfner, was die Schwimmmöglichkeiten erheblich verbessert.
Im Eisstockschießen wurde erstmals ein Einzelschießen durchgeführt. Der erste Clubmeister in dieser Disziplin wurde Georg Stöffelbauer.
Beginn des Sportplatzbaus in Eigenregie des Sportclubs, was eine bedeutende Verbesserung der Infrastruktur darstellt.
September 1974 Die Synchronschwimmgruppe “Eibsee-Nixen” wird als Schwimmabteilung in den Sportclub integriert.

Die bis dahin eigenständig agierende Synchronschwimmgruppe tritt dem Verein bei und Ehrentraut Vogt wird zur ersten Abteilungsleiterin gewählt. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Organisation der Synchronschwimmabteilung.
Einweihung nach über 10.200 freiwilligen Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern; ein wichtiger Moment in der Vereinsgeschichte.
Die Synchronschwimmgruppe 'Eibsee-Nixen' wird in den Sportclub integriert, was die Vielfalt des Sportangebots erweitert.
Nach 10.200 freiwilligen Arbeitsstunden wird der neue Sportplatz eingeweiht, das Eröffnungsspiel bestreitet die Altherrenmannschaft.
Die Synchronschwimmgruppe tritt bei der Eröffnung des neuen Hallenbades in Garmisch-Partenkirchen auf und gewinnt an Popularität mit zahlreich besuchten Veranstaltungen.
Ein Mitteilungsblatt wird eingeführt, um die Kommunikation und Information der Mitglieder zu verbessern.
Susi Schlecht, eine talentierte Schwimmerin, wird in den C-Kader des Schwimmverbandes aufgenommen. Zusätzlich erreicht die Gruppe den 18. Platz von 34 Mannschaften, was den Anfang des Aufstiegs zur erfolgreichen Gruppe signalisiert.
Susi Schlecht wird für ihre Leistungen hoch anerkannt. Sie erhält die Jugend-Länderkampfnadel und wird in das B-Nationalteam des Deutschen Schwimmverbandes aufgenommen, was den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere markiert.
Die Eishockeymannschaft qualifizierte sich für die Meisterschaft der Natureisvereine von Bayern und stellte das drittbeste bayerische Eishockeyteam der Natureisvereine.
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erreicht sie in der Solo-Kategorie den zweiten Platz und markiert damit einen bedeutenden Erfolg für den Verein.
Zum 25-jährigen Jubiläum des Eishockeysports im Verein fand ein Kameradschaftsabend statt, ebenfalls wurde ein vereinsinternes Eisstockturnier abgehalten.
Das 25-jährige Jubiläum des Vereins wird gefeiert, inklusive der Verleihung der Clubtreuenadel.
Wichtige Talente wie Susi Schlecht, Claudia und Petra Vogt wechseln zum Damenschwimmverein nach München, was die aktive Sportlandschaft im Verein vorerst reduziert.
Die 1. Mannschaft erringt erstmals die Meisterschaft und steigt in die B-Klasse der Spielgruppe Weilheim auf.
Jochen Rösner ließ Tennisfreiplätze sowie eine Tennishalle in Grainau bauen. Die Eröffnungsfeier fand im September statt.
12. September 1982 Beginn des Übungsbetriebes auf der von der Gemeinde errichteten Asphaltstockanlage auf dem ehemaligen Müllplatz.
12. Mai 1982 Gründung der Tennisabteilung

Am 12. Mai fand die Gründungsversammlung im Gasthof 'Höhenrain' statt. 80 Interessenten erschienen, und Claus Märkl wurde zum ersten Abteilungsleiter gewählt.
Neu gegründete Tennisabteilung bereichert das sportliche Angebot des Vereins erheblich.
Beginn des Übungsbetriebs in der neu errichteten Asphaltstockanlage.
Die Herrenmannschaft nahm erstmals an den Rundenspielen des Bayerischen Tennisverbandes teil und belegte den 3. Platz bei 7 Mannschaften.
Mit Carolin Biersack an der Spitze wird die Synchronschwimmgruppe nach einer längeren Pause wieder ins Leben gerufen, was als wichtiger Wendepunkt für den Verein gilt.
Die Herrenmannschaft wird Gruppensieger in der Kreisklasse 3 und steigt ungeschlagen in die Kreisklasse 2 auf.
Die erste Bayerische Meisterschaft in der Kombination Ski und Tennis fand statt, die Clubmeisterschaft beschloss die Freiluftsaison.
Die erste Clubmeisterschaft fand im Freibad mit 47 Teilnehmern statt, was die lokale Sportaktivität stärkt und neue Talente fördert.
Die Oberbayerischen Meisterschaften im Ski und Tennis eröffneten das Sportjahr. Elisabeth Kreutzer und Thomas Schwinghammer wurden Clubmeister.
Im Zugspitzbad findet die Kreismeisterschaft mit 682 Startern statt, was die Relevanz des Vereins in der Region fördert.
Die Tennisseniorenmannschaft wird ungeschlagen Meister und Aufsteiger in die Kreisklasse 2.
Die Abteilung nimmt mit 4 Mannschaften am Verbandsspielbetrieb teil, die Seniorenmannschaft steigt in die Bezirksliga auf.
Auch eine Hallen-Clubmeisterschaft wurde erstmals abgehalten, die Herrenmannschaft wird Meister in der Kreisklasse 2 und steigt auf.
Im Sommer fanden die Siegerehrungen der Clubmeisterschaft im Rahmen der 10-Jahresfeier der Abteilung im Hotel Badersee statt.
Die 1. Mannschaft der Abteilung Eisstock wurde Meister in der Bezirksoberliga und stieg in die Landesliga auf.
Die Damenmannschaft steigt in die Bezirksklasse 2 auf.
Anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums fand ein Nostalgie-Eishockeyspiel gegen den TSV Farchant vor über 500 Zuschauern statt, das die Gäste mit 4:2 gewannen.
Die Damenmannschaft wird ungeschlagen Meister in der Bezirksklasse 2.
Dezember 1996 Einstellung des Spielbetriebes bei der Eishockeymannschaft und Auflösung der Abteilung.
Sylvia Haider wird als internationale Wertungsrichterin qualifiziert, was das Ansehen des Vereins steigert und den Weg für internationale Wettbewerbe ebnet.
Die Eishockeymannschaft stellte aufgrund von Überalterung und mangelndem Interesse den Spielbetrieb ein.
Erstmals wird eine Clubmeisterschaft auf Kleinfeld für Kinder durchgeführt. Die Mitgliederzahl erreicht über 300.
Die erste Clubmeisterschaft für Synchronschwimmen mit 21 Teilnehmerinnen wird ausgetragen, was die Organisation von Wettkämpfen im Verein institutionalisierte.
Das Jubiläum wird mit einer Ausstellung und einem Schauschwimmen gefeiert, was die Geschichte und die Erfolge des Vereins würdigt.
18. September 2000 Eröffnung des neuen “Bolzplatzes”. Der bisherige Sandplatz wurde von der Gemeinde mit einer Fläche von 70 x 55 Meter begrünt.

16. Juli 2003 Sommerfest des Sportclubs im Musikpavillon anlässlich 50-jähriges Vereinsjubiläum. 06. Dezember 2003 Festabend im Kurhaus Grainau zum 50-jährigen Vereinsjubiläum mit Ehrung der Gründungs-mitglieder (32 Personen). Bereits am Nachmittag wurde die Ausstellung Sport in Grainau - mehr als 100 Jahre Sport in Grainau - Sportgrößen des Zugspitzdorfes Grainau - 50 Jahre SC “Eibsee” Grainau e.V. eröffnet, die in 4 Wochen insgesamt 700 Personen besuchten.
14. - 18. November 2005 Umbau des Trainingsplatzes vom Rasenplatz zu einem Allwetterplatz (Ricotten) in der Größe 60 x 45 Meter auf Kosten des Sportclubs.

Die Jugendlichen des Sportclubs Grainau erzielten bei verschiedenen Wettbewerben Erfolge, einschließlich 2. Plätzen bei den deutschen Meisterschaften im Jugend-Sprint.
Bei den Deutschen Sprint-Meisterschaften im Münchner Olympia-Park gewann Evi Habersetzer den Team-Sprint und wurde Dritte in der Damenklasse.
Nach 45 Jahren Pause wurde ein Skitourenwettbewerb um den 'Riffeladler' ins Leben gerufen, was eine bedeutende Neuerung darstellt.
In Reit im Winkl fanden wieder Deutsche Meisterschaften in den Vereinsstaffeln statt, an denen der Sportclub Grainau beteiligt war.
Vevi Glatz belegte den 6. Platz bei der Deutschen Skimeisterschaft im Sprint auf Skiroller in Zella-Mehlis.
Der Winter 2016/2017 war schneelos, was zu besonderen Herausforderungen für die Skilauf-Aktivitäten führte. Trotz des Mangels nahmen viele Kinder an Veranstaltungen teil.
Auf dem Ehemaligen Ricottenplatz wird ein Kunstrasen, in der Größe 60x45m gebaut mit neuer Flutlichtanlage. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 200.000€

Der Verein hat eine lange und erfolgreiche Geschichte in der deutschen Sportlandschaft. Der Verein ist stolz auf seine Traditionen und auf das, was er für die Gemeinschaft leistet.
Mit vielfältigen Abteilungen und engagierten Mitgliedern bietet der Verein Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit, ihre sportlichen Ziele zu verfolgen und Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.